KBL startet großes mon amie Gewinnspiel mit Anja Kling

Juli 27th, 2011 by Chefredakteur

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Wir haben Großes vor!

Juli 25th, 2011 by Chefredakteur

Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung (UV-Schutz-Verordnung – UVSV)

Juli 25th, 2011 by Chefredakteur

aus Nr. 37 vom 25.07.2011, Seite 1412

Hier die brandaktuelle Verordnung mit Umsetzungsangaben zum Download:

Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung (UV-Schutz-Verordnung – UVSV)

Viren fördern UV-bedingten Hautkrebs

Juli 21st, 2011 by Chefredakteur

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der International Agency for Research on Cancer in Lyon entdeckten, dass bestimmte humane Papillomviren die Haut von Mäusen lichtempfindlich machen. Damit tragen die Erreger ursächlich zur Entstehung von weißem Hautkrebs bei.

 

Elektronenmikroskopische Aufnahme von humanen Papillomviren. Quelle: Prof. Hanswalter Zentgraf, Deutsches Krebsforschungszentrum 

Unser sonnenhungriges Freizeitverhalten wie Reisen in südliche Länder, Sonnenbaden oder ausgedehnte Outdoor-Aktivitäten fördert die Entstehung von weißem Hautkrebs (Spinaliome und Basaliome). Doch Experten bezweifeln, dass UV-Licht allein für die Krebsentstehung verantwortlich ist: In den letzten Jahren hatten Ärzte beobachtet, dass Empfänger von Organtransplantaten, deren Immunsystem dauerhaft durch Medikamente gedämpft wird, bis zu hundertmal häufiger an weißem Hautkrebs erkranken als die Normalbevölkerung. „Das legt nahe, dass auch ein infektiöser Erreger an der Krebsentstehung beteiligt ist“, sagt der Virologe Lutz Gissmann aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum.

Diese Vermutung wurde durch die Beobachtung untermauert, dass bestimmte humane Papillomviren (HPV) Hautveränderungen hervorrufen, die zu weißem Hautkrebs entarten können. Außerdem wurde in weißen Hautkrebszellen das Erbgut dieser Viren entdeckt. Gemeinsam mit Massimo Tommasino von der International Agency for Research on Cancer in Lyon untersuchten Wissenschafter um Lutz Gissmann und Daniele Viarisio nun, ob Papillomviren tatsächlich eine ursächliche Rolle beider Krebsentstehung spielen oder nur als zufällige „Begleiterscheinung“ auftreten.

Bei den unter Verdacht stehenden Viren handelt es sich um Erreger der so genannten „beta-HPV“-Gruppe. Es sind nahe Verwandte von HPV16 und 18, die Harald zur Hausen und seine Mitarbeiter bereits in den 1980er Jahren als Ursache für den Gebärmutterhalskrebs entdeckt hatte. Für diese Entdeckung erhielt zur Hausen 2008 den Nobelpreis für Medizin.

HPV sind außerordentlich gut erforscht. So ist es bekannt, dass die beiden Virusgene E6 und E7 dafür verantwortlich sind, dass infizierte Zellen zu Krebs entarten. Das Forscherteam aus Heidelberg und Lyon wählte daher diese beiden Gene der beta-Papillomviren aus, um sie mit gentechnischen Methoden in Hautzellen von Mäusen einzubringen und so eine chronische Virusinfektion zu imitieren.

Die obere Hautschicht (Epidermis) der genveränderten Tiere wucherte stärker als die ihrer normalen Artgenossen, jedoch bildeten sich keine Tumoren. Setzten die Forscher die genveränderten Tiere jedoch UV-Strahlung aus, so bildete ihre Haut so genannte aktinische Keratosen („Lichtschwielen“), die als Vorstufen der bösartigen Plattenepithelkarzinome (Spinaliome) gelten. Nach einiger Zeit entstand bei einem Teil der Mäuse aus den Vorstufen tatsächlich weißer Hautkrebs. Kontrolltiere dagegen zeigten bei der gleichen UV-Dosis keinerlei Hautveränderungen.

„Offensichtlich machen die beta-Papillomviren die Hautzellen anfälliger für schädliche UV-Strahlung und sind damit ursächlich an der Krebsentstehung beteiligt“, erklärt Lutz Gissmann. „Mit diesem Wissen können wir nun überlegen, ob besonders gefährdete Personengruppen wie etwa Empfänger von Organtransplantaten durch eine Impfung gegen beta-Papillomviren vor Hautkrebs geschützt werden können.“ Gissmann war bereits maßgeblich an der Entwicklung der 2006 eingeführten Schutzimpfung gegen HPV16 und 18 beteiligt, die Frauen vor Gebärmutterhalskrebs schützen soll. „Aus den bisherigen Erfahrungen mit dieser Vakzine wissen wir, dass die Impfung gegen Infektionen mit Papillomviren schützt. So könnte auch ein Impfstoff gegen die beta-Papillomviren weißem Hautkrebs vorbeugen.“

Daniele Viarisio, Karin Mueller-Decker, Ulrich Kloz, Birgit Aengeneyndt, Annette Kopp-Schneider, Hermann-Josef Gröne, Tarik Gheit, Christa Flechtenmacher, Lutz Gissmann and Massimo Tommasino: E6 and E7 from beta HPV38 cooperate with ultraviolet light in the development of actinic keratosis-like lesions and squamous cell carcinoma in mice. PLoS Pathogen 2011, www.plospathogens.org/article/info:doi/10.1371/journal.ppat.1002125

Legende: Elektronenmikroskopische Aufnahme von humanen Papillomviren. Quelle: Prof. Hanswalter Zentgraf, Deutsches Krebsforschungszentrum

Sonnenschein-Vitamin begünstigt Fruchtbarkeit

Juli 19th, 2011 by Chefredakteur

Studie belegt: Je höher der Vitamin D-Level, desto wahrscheinlicher wird eine Schwangerschaft nach einer künstlichen Befruchtung

Veldhoven, 8. Juli 2011 (SRF) Eine optimale Versorgung mit Vitamin D ist einer der Erfolgsfaktoren bei der sogenannten „In-Vitro-Fertilisation“, der künstlichen Befruchtung im Reagenzglas. Je höher der Vitamin D-Level in der follikularen Flüssigkeit, in der sich die Eizelle befindet, desto wahrscheinlicher wird eine Schwangerschaft, belegen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie der medizinischen Fakultät der Universität Kocaeli, Türkei.
An der Studie nahmen 84 unfruchtbare Frauen teil, die sich einer In-Vitro-Fertilisation unterzogen. Die Frauen mit den höchsten Vitamin D-Gehalten in der follikularen Flüssigkeit wiesen nach der künstlichen Befruchtung eine höhere Schwangerschaftsrate auf, belegt die Studie. Die statistische Berechnung ergab, dass jede Erhöhung des Vitamin D-Levels um ein ng/mL die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft um sechs Prozent erhöht.
„Ein durchschnittlicher Vitamin D-Spiegel von 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter Blut (40 – 60 ng/mL) gilt in der Wissenschaft als Wert, ab dem Vitamin D seine positiven Wirkungen optimal entfalten kann. Vitamin D wird, angeregt durch UV-Strahlung, zu 90 Prozent über die Haut gebildet“, erläutert Ad Brand vom Sunlight Research Forum (SRF) mit Blick auf eine optimale Vitamin D-Versorgung.

Das Sunlight Research Forum (SRF) ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in den Niederlanden. Ihr Ziel ist es, die neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Effekte maßvoller UV-Strahlung auf den Menschen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Referenz:
Ozkan S, Jindal S, Greenseid K, Shu J, Zeitlian G, Hickmon C, Pal L: Replete vitamin D stores predict reproductive success following in vitro fertilization; in: Fertility & Sterility, 2010 Sep; 94(4): 1314 – 9

Medienkontakt:
Ad Brand
Sunlight Research Forum (SRF)
Tel.: +31 (0)651 358 180
info@sunlightresearchforum.eu
www.sunlightresearchforum.eu